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Umwelt- und Qualitätsmanagement

Qualität steigern - Effizienz maximieren
Managementsysteme sind wertvolle Instrumente zur stetigen Verbesserung der eigenen Leistungsqualität in Bezug auf die eigenen Produkte und die Umwelt. Unternehmensweit lassen sich durch schlanke, praxisorientierte Systeme erhebliche Effizienzverbesserungen, Kosteneinsparpotentiale und wertvolle Marketingeffekte erzielen.
Wir zeigen Ihnen wie!

DIN EN ISO 9001

Die Ur-Norm der Qualitätsmanagementsysteme. Die ISO 9001 legt die Anforderungen an das QM-System eines Unternehmens fest, welches insbesondere die Berücksichtigung der Kundenwünsche fokussiert, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Mit dieser Norm erhalten Sie ein Werkzeug an die Hand, das Ihnen deutliche Wettbewerbsvorteile verschafft. Die ISO 9001 lässt sich auf alle Organisationsformen anwenden – vom Agrarhandelskonzern bis hinunter zur Spedition mit 2 Mitarbeitern!

DIN EN ISO 14001

Legen Sie den Grundstein für ein erfolgreiches Umweltmanagement und entdecken Sie Kosteneinsparpotentiale in den Bereichen Abwasser, Abfall, Emissionen, Nutzung von Reststoffen und vielem mehr. Insbesondere durch die weltweite Anerkennung dieses Standards überzeugen Sie Verbraucher und Kunden durch ein aussagekräftiges Zertifikat. Sie haben schon DIN EN ISO 9001? Dann ist der Schritt zum Umweltmanagement kleiner als Sie vielleicht denken!

DIN EN ISO 22000

Inhaltlich mit dem IFS Food vergleichbar, ist die DIN-Norm jedoch kein privatwirtschaftlicher Standard und lässt dem Anwender somit etwas größere Spielräume in der Anwendung. Weiterhin können auch Unternehmen, die indirekt an der Lebensmittelkette beteiligt sind, z.B. Schädlingsbekämpfer, sich nach dieser Norm zertifizieren lassen.

BRC

BRC steht für British Retail Consortium und ist das englische Pendant zum IFS Food. Seine Anforderungen gehen zum Teil über IFS Food hinaus. Der Standard ist für produzierende Unternehmen und Lieferanten von solchen mit Geschäftsbeziehungen nach Großbritannien zumeist Pflicht.

EMAS

Das Eco-Management and Audit Scheme ist im Gegensatz zur DIN EN ISO 14001 keine Norm, sondern basiert auf der EU-Verordnung 1221/2009, EMAS III). Alle Unternehmensformen können sich freiwillig dafür entscheiden. Die Anforderungen von EMAS an Organisationen sind etwas höher als bei der DIN EN ISO 14001. Dadurch erhalten Sie aber auch ungleich mehr Vorteile. Als EMAS-validierte Organisation können Sie je nach Region hohe Kosten bei Genehmigungsverfahren z.B. bei der Errichtung von regenerativen Energieanlagen oder bei der Erweiterung Ihres produzierenden Unternehmens einsparen – zusätzlich zu Kosten, die Sie durch Umwelt-Prozessanalysen einsparen können. Die ein- bis zweijährlich zu erstellenden Umwelterklärungen können als wertvolles Marketinginstrument und Verkaufsargument genutzt werden.

FSSC 22000

Inhaltlich mit dem IFS Food vergleichbar, ist die DIN-Norm jedoch kein privatwirtschaftlicher Standard und lässt dem Anwender somit etwas größere Spielräume in der Anwendung. Weiterhin können auch Unternehmen, die indirekt an der Lebensmittelkette beteiligt sind, z.B. Schädlingsbekämpfer, sich nach dieser Norm zertifizieren lassen.

GlobalGap

Die Kernpunkte einer GLOBALGAP Zertifizierung beziehen sich auf die Lebensmittelsicherheit (integrierter Anbau, Pflanzenschutzmittel Rückstandsmonitoring, Hygiene), den Arbeitsschutz und den Umweltschutz. Der GLOBALGAP Standard wurde in erster Linie entwickelt, um das Vertrauen der Verbraucher in die landwirtschaftliche Erzeugung von Nahrungsmitteln zu erhalten. Erreicht werden soll dieses durch die Verminderung umweltschädlicher Einflüsse durch die Landwirtschaft, die Reduzierung des Einsatzes von Medikamenten und chemischen Pflanzenschutzmitteln und die Umsetzung von Maßnahmen für die Sicherheit und Gesundheit von Mensch und Tier. Selbst aus der Landwirtschaft kommend, betreuen Sie die Berater der AUDIT GmbH praxisorientiert und kompetent bei Einführung, Pflege und Zertifizierung.

GMP

GMP steht für Good Manufacturing Practice (engl.: Gute Herstellungspraxis). Man kennt diesen Begriff auch aus der Pharmazie, da er keine geschützte Marke ist. GMP umfasst die Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und -umgebung in der Produktion und Handhabung (inkl. Transport) von Futtermitteln und deren Ausgangserzeugnisse. Von der Erzeugung der Rohstoffe über den Transport bis hin zur Produktion und dem Versand fertiger Futtermittel deckt GMP alle Stufen des Produktionsprozesses ab. Um die Anforderungen an die einzelnen Stufen anwendungsorientiert abzubilden, hat GMP diverse „Unter“-Standards geschaffen, damit z.B. Transportunternehmen nicht zwangsläufig alle Anforderungen erfüllen müssen, die auch die Produzenten betreffen. Wir arbeiten international als Dienstleister für alle Ihre Anforderungen und Angelegenheiten rund um die Themen der “Good Practices”, denn internationale Märkte erwarten von Ihnen international anerkannte Qualitätsstandards. Da die GMP-Regeln nur eine Aussage darüber treffen, was eingehalten werden muss, aber nicht wie, ist hier fallbezogenes Know-how gefragt. GMP-Regeln müssen mit dem entsprechenden Sachverstand ausgewählt, interpretiert und umgesetzt werden. Wir eröffnen Ihnen mit GMP neue profitable und zukunftsträchtige Märkte.

IFS Broker

Handelshäuser, -agenturen oder Unternehmen, die nicht direkt mit dem Produkt in Kontakt kommen, können IFS Broker anwenden.

IFS Cash 6 Carry / Wholesale

Ein Standard, der besonders interessant für alle Unternehmen ist, die eine Handhabung loser und verpackter Produkte vornehmen und im geringfügigen Maße auch behandeln.  Im Großen und Ganzen vergleichbar mit IFS Food spezialisiert sich dieser Standard jedoch auf die Gegebenheiten von Cash&Carry-Märkten und Großhändlern. Im Vergleich zu IFS Food ist hier ein Gruppenzertifizierungsansatz möglich.

IFS Food

Dieser Standard kommt immer dann zur Anwendung, sobald ein Unternehmen Lebensmittel verarbeitet, handhabt oder behandelt. Sprich: Wird das Lebensmittel produziert, oder „in die Hand genommen“, um es zu verarbeiten, muss IFS Food angewendet werden.

IFS Logistic

Werden Food-/Non-Food-Produkte von Unternehmen logistisch gehandhabt, aber nicht verarbeitet, verpackt oder behandelt, so ist IFS Logistics anwendbar. Der Standard umfasst alle logistischen Aktivitäten vom Transport, der Kommission von verpackten Produkten, der Lagerung und dem Versand. Mit der Version 2.1, welche ab 01.09.2014 verpflichtend ist, können auch Gruppenzertifizierungen durchgeführt werden.

ISCC

ISCC steht für International Sustainability & Carbon Certification und bedeutet, dass der Standard international für die Zertifizierung der Erfüllung von Nachhaltigkeitsanforderungen in der Erzeugung nachhaltiger Biomasse gedacht ist. Dabei spielen Treibhausgas-Emissionen eine große Rolle. Ziele des ISCC sind Treibhausgasreduzierung, nachhaltige Bewirtschaftung von Flächen, Schutz des natürlichen Lebensraumes und soziale Nachhaltigkeit.

QS

Das QS-Prüfzeichen umfasst Anforderungen an die Produktqualität, die Landwirtschaft, den Futtermittelsektor, die Schlachtung und Zerlegung, die Verarbeitung und den Lebensmittelhandel. Das QS – Prüfsystem für Lebensmittel hat sich zu “dem” QS-System bei Fleisch und Fleischwaren entwickelt. Auch bei Obst, Gemüse und Kartoffeln hat QS heute nationale und internationale Bedeutung. QS steht für Qualitätssicherung auf allen Stufen der Lebensmittelproduktion. Jede einzelne Produktions- und Verarbeitungsstufe ist von gleich großer Relevanz und verlangt absolute Transparenz vom Herstellungsprozess bis hin zum Endverbraucher.

Qualitätssicherung Saatgut

Im Jahr 2012 begann die Qualitätsoffensive des Gemeinschaftsfonds Saatgetreide mit zahlreichen Auditierungen durch externe Auditoren. Haben sich Z-Saatgutaufbereiter und -vermehrer während der letzten Jahre ausschließlich selbst bewertet, überprüfen nun unabhängige Auditoren vor Ort die Erfüllung der Kriterien an die Qualitätsfähigkeit des Betriebes. Die Qualitätsfähigkeit eines Aufbereitungsbetriebes zeichnet sich durch dokumentierte, saubere und geplante Prozesse aus, so z.B. die Sachkenntnis über die Vorgänge beim Aufbereiten und Beizen, den Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und die Vorgehensweise beim Probenehmen. Weitere Kriterien sind Schadnagerbekämpfung, eine vor Vermischung und Verderb sichere Lagerung und die Instandhaltung der Maschinen. Der Auditor begutachtet dabei nicht nur die Prozesse, sondern möchte auch Einsicht nehmen in eine Vielzahl von Dokumenten, z.B. Wartungspläne. Auf Grund der Nachfrage vieler Aufbereiter hat die AUDIT GmbH eine hilfreiche, praktische und schlanke Dokumentationshilfe entwickelt. Diese hilft Ihnen, eine einfache Grund-Dokumentation zu führen. Achtung! Die Beurteilungsrichtlinie wurde zu Beginn des Jahres überarbeitet und wird ab dem 15.07.2014 verpflichtend auditiert. Die Beurteilungsrichtlinien stehen in der neuen und alten Version im Download-Bereich zur Verfügung.

REDcert

Seit Mitte 2010 besteht das zweite Zertifizierungssystem für nachhaltige Biomasse zur energetischen Nutzung. Ebenso wie ISCC ist REDcert auf allen Stufen der Bereitstellungskette anwendbar, wobei die Tätigkeitsschwerpunkte zunächst in Deutschland und Europa liegen. REDcert unterscheidet sich minimal von ISCC bezüglich der Auslegung der Anforderungen und seines Umfanges, generell sind die Anforderungen jedoch dieselben, da die Nachhaltigkeitsverordnung und die Ansprüche der BLE genau festgelegt sind.

Energiemanagement

Ressourcen schonen - Kosten senken
Der stete Verbrauch fossiler Brennstoffe unserer Erde bedingt ein Umdenken sowohl in der Erzeugung von Primärenergie (Biogas statt Erdgas, Wind statt Kohle) als auch in der Nutzung der uns zur Verfügung stehenden Energie, um den Verbrauch von Öl, Sonnenstrom & Co. effizienter zu gestalten. Energiemanagement ist dabei ein wirkungsvolles Hilfsmittel, um außerdem Ressourcen und Kosten zu sparen.

Alternatives System

Mit dem „Alternativen System“ (gem. Anlage 2 SpaEfV) hat der Gesetzgeber eine Möglichkeit geschaffen, einfach und kostengünstig den Spitzenausgleich erstattet zu bekommen. Auch beim „Alternativen System“ werden Energieverbräuche systematisch erfasst und dadurch Einsparpotentiale aufgedeckt. Die Energiekosten können damit nachhaltig reduziert werden. Auch eine spätere Einführung eines Energiemanagementsystems ist auf der Basis des „Alternativen-Systems“ möglich. Die Bewertung der aktuellen energetischen Zustände und das spätestens ab 2015 jährlich durchgeführte Review durch die Geschäftsleitung sind auch Kernelemente der DIN EN ISO 50001. Die Stufen eines Alternativen-Systems sind:

  • Erfassung und Analyse der eingesetzten Energieträger
  • Erfassung und Analyse der Energieverbraucher (Anlagen und Geräte)
  • Bewertung von Einsparpotenzialen
  • Review durch die Geschäftsleitung und Entscheidung

DIN EN 16247

Ein Energieaudit ist eine systematische Inspektion und Analyse der Energieeinsätze eines Betriebes. Energieflüsse werden identifiziert und dokumentiert und eine Beziehung zwischen Energieverbrauch und möglichen Optimierungen hergestellt. Da das Audit einer Bestandsaufnahme und energetischen Bewertung der aktuellen Situation entspricht, kann das Energieaudit auch als Vorstufe zur Einführung eines Energiemanagements nach ISO 50001 benutzt werden. Der Nutzen für KMU´s durch ein Energieaudit ist in doppelter Weise gegeben: Durch das Senken des Energieverbrauchs reduzieren sich die Energiekosten. Zusätzlich ist das Audit die Voraussetzung  für die steuerliche Entlastung nach § 55 EnergieStG bzw. §10 StromStG (Spitzenausgleich).

DIN EN ISO 50001

Mit der Norm werden der Energieverbrauch und die Energiepolitik von Unternehmen in den Mittelpunkt gestellt. Der Schwerpunkt des Energiemanagementsystems liegt im Aufbau eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses in Bezug auf die energiebezogenen Leistungen eines Unternehmens zum Erreichen der gesetzten Ziele. Da es sich um eine ISO-Norm handelt, kann das EnMS problemlos in bestehende Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme (z.B. ISO 9001 und ISO 14001) eingefügt werden. Um die Möglichkeiten der Rückerstattung des Spitzenausgleichs in Anspruch nehmen zu können, müssen alle Unternehmen, die nicht nach EU-Definition kleine oder mittelständische Unternehmen sind (KMU), ein Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 einführen.

 

 

Risiko- und Arbeitsschutz

Vorbeugen statt heilen
Risikomanagement ist Bestandteil vieler Managementsysteme im Agrar- und Lebensmittelsektor. Risikoanalysen sind insbesondere wichtig, um Vorbeugungsmaßnahmen einzuleiten, die die Leistungsqualität konstant halten.
Während Risikomanagementsysteme im Rahmen von Normen gefordert werden, ist Arbeitsschutz gesetzlich in einer Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften gefordert und für jeden Arbeitgeber Pflicht.

Arbeitsschutzdokumentation

Bei der Arbeitsschutzdokumentation gilt es vieles zu berücksichtigen. Selbst, wenn in der Praxis alles funktioniert, kann es doch notwendig werden, dass Nachweise für das Arbeitsschutzmanagement vorgelegt werden müssen. Allem voran die Gefährdungsbeurteilung, aber auch Schulungs- und Qualifikationsnachweise, Instandhaltungs- und Prüfnachweise und vieles mehr.

Gasdichtigkeitsmessungen und Infrarotuntersuchungen

Die Untersuchung der Produktionsbereiche nach undichten Stellen nimmt insbesondere in Gasproduktionen wie z.B. Biogasanlagen einen hohen Stellenwert ein. Nicht erkannte Undichtigkeiten schlagen sich in einem höheren Aufwand für die Produktion wieder, da Zielwerte eingehalten werden müssen. Dies produziert z.T. erhebliche Mehrkosten. So kann der Mehraufwand einer Biogasanlage für das zusätzlich benötigte Substrat schnell fünfstellige Summen ausmachen – und das bei Undichtigkeiten im Foliendach mit einer Größe von weniger als einem Zentimeter Durchmesser! Zusammen mit unserem Profi-Partner, dem führenden Hersteller von Gasleckagenerkennungs-Hard- und -software, erkennen wir Schwachstellen und Undichtigkeiten auf Ihrer Biogasanlage und erstellen Ihnen einen professionellen Bericht, der von Technischen Überwachungsvereinen und z.T. auch schon von Genehmigungsbehörden gefordert wird. Dem Bericht werden Foto- und Videonachweise, Einschätzungen zum technischen und wirtschaftlichen Schaden und Verbesserungsmöglichkeiten beigefügt. Die von unserem Profi-Partner verwendete Kamera zeichnet in Echtzeit Gasverluste auf und macht sie auf einem Monitor sichtbar. Die Kamera arbeitet mit einem speziellen Infrarotsensor. Dieser Sensor kann auch zur Wärmeprüfung Ihrer Schaltschränke und weiterer technischer Anlagen und Gebäude genutzt werden, um Wärmestauungen und mögliche Überhitzungen festzustellen.

Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilungen müssen gemäß Arbeitsschutzgesetz und Betriebssicherheitsverordnung für jedes Unternehmen erstellt werden, unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter. Dies ist eine Verpflichtung und gilt branchenunabhängig. Oft wird diese Pflicht vernachlässigt oder nicht richtig umgesetzt, da entweder das Unternehmen schon seit Jahren keine Unfälle mehr zu verzeichnen hatte, keinen dafür abgestellten Mitarbeiter beschäftigt oder einfach aus Unkenntnis der Konsequenzen, die sich daraus ergeben könnten. Insbesondere Beurteilungen kleiner und mittelständischer Unternehmen weisen häufig Mängel in der Methodik und im Umfang auf.

Beispiel: Ein Mitarbeiter bricht sich den Fuß, weil ein schweres Stahlbauteil darauf rollt. Geht es um die Übernahme der Kosten durch die Berufsgenossenschaft, wird als erstes nach einer gültigen Gefährdungsbeurteilung gefragt. Ist diese nicht vorhanden, kann die Berufsgenossenschaft die Zahlung verweigern. Dies gilt auch für alle Kosten, die aus einer darauf basierenden chronischen Erkrankung basieren.

Grundsätzlich ist es also ratsam eine praktikable und gut nutzbare Gefährdungsbeurteilung zu haben. Unsere Mitarbeiter sind erfahren in der Erstellung solcher Beurteilungen und arbeiten nach TÜV-anerkannten Methoden.

HACCP-Risikoanalyse

Das HACCP-Konzept ist ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten soll, grundsätzlich aber für alle Risikoanalysen anwendbar ist. Im deutschen Recht wurde das HACCP-Konzept erstmals mit der Lebensmittelhygiene-Verordnung von 1998 verankert.

Die EG-Verordnung 852/2004 sieht ebenfalls die Anwendung des HACCP-Konzeptes in allen Unternehmen, die mit der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Lebensmitteln beschäftigt sind, verpflichtend vor.Am 1. Januar 2006 trat das 2004 angenommene Hygienepaket der EU in Kraft. Hierin wird verordnet, dass nur noch Lebensmittel, die die HACCP-Richtlinien erfüllen, in der Union gehandelt und in die Union eingeführt werden dürfen. Dieses Konzept wird damit zum Schwerpunkt der Forderungen lebensmittelrelevanter Standards wie z.B. IFS und GMP.Über die Erfüllung gesetzlicher Forderungen hinaus, werden in der Regel durch die Anwendung und bei der Implementierung eines HACCP-Konzeptes Qualitätspotentiale im Unternehmen aufgedeckt, die eine Optimierung der Produkte erlauben. Die AUDIT GmbH führt Sie durch Ihre Prozesse und entwickeln mit Ihnen ein individuell angepasstes HACCP – Konzept. Je nach Bedarf und Kundenwunsch kann das Risikomanagement über Mitarbeiterschulungen und jährliche Kontrollen durch die AUDIT GmbH ergänzt werden.

Betriebsmanagement Biogas

Mit dem Standard zum Erfolg
Eine Biogasanlage vereint viele Disziplinen: Ökonomie, Ökologie, Mikrobiologie, Recht, Technik, Landwirtschaft. Es muss den gesetzlichen Anforderungen aus allen Disziplinen Genüge getan werden. 2008 entwickelten wir bereits einen Standard, um die vielfältigen Anforderungen zu bündeln und ihre Erfüllung auf den knapp 8000 verschiedenen Biogasanlagen Deutschlands vergleichbar zu machen. Mit den neuen Anforderungen und Erfahrungen der vergangenen Jahre entwickelten wir ihn so weit, dass er bereits die Möglichkeit der Zertifizierung durch die SGS beinhaltet.

Biogas-Q-Manager

Wir stellen Ihnen eine absolute Marktneuheit vor: Der Biogas-Q-Manager ist Ihr Paket für Spaß an Ihrer Biogasanlage! Rechtssicherheit, Kosteneinsparung, Leistungssteigerung und Effizienzverbesserung sind ab sofort nur einen Schritt entfernt. Der Biogas-Q-Manager (BQM) gliedert sich in drei Schritte: Ein Diagnoseaudit anhand einer interdisziplinären Checkliste gibt Ihnen einen Überblick über alle wichtigen Themen zum Betrieb Ihrer Biogasanlage, z.B. Genehmigung, EEG, Technik, Personal, Umweltschutz, Arbeitsschutz, Betriebstagebuch, Dokumentation und Aufzeichnungen und vieles mehr. Erfahrene Berater  erstellen Ihnen darüber einen Bericht und zeigen Möglichkeiten auf, wie Sie Verbesserungsmöglichkeiten nutzen können. Im zweiten Schritt setzen wir für Sie Maßnahmen um – wobei Sie völlig frei entscheiden können, welche Maßnahmen aus dem Diagnoseaudit Sie selbst und welche wir umsetzen. Durch unsere langjährige, deutschlandweite Erfahrung mit Biogasanlagen aller Hersteller und Konfigurationen bieten wir Ihnen in Zusammenarbeit mit einem einzigartigen Netzwerk eine geballte Lösungskompetenz zu ehrlichen Konditionen. Der dritte Schritt ist das Zusammenfügen aller Bausteine zu einem Qualitätsmanagement-System für Ihre Biogasanlage. Orientiert an der Checkliste bauen wir für Sie das erforderliche QM-System auf, Erstellen und Überarbeiten Dokumente, führen Maßnahmen zur Verbesserung durch, Schulen Ihre Mitarbeiter und führen das interne Audit durch. Sie haben die Möglichkeit, durch die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft SGS, sich das Managementsystem zertifizieren zu lassen. Wir organisieren und begleiten das das Audit gerne für Sie. Bei allem gilt unsere Philosophie, dass wir Ihnen ehrlich und transparent von Anfang bis Ende des Projektes zur Seite stehen – und natürlich auch darüber hinaus!

EEG-Beratung

Bei den stets wechselnden rechtlichen Rahmenbedingungen kommt einem die Landschaft gesetzlicher Vorschriften meist wie ein Dschungel vor. Da braucht es einen guten Führer, der technische und rechtliche Fragestellungen verknüpft. Wir bieten Ihnen an, Ihre ganz individuellen Fragen zu beantworten – basierend auf der aktuellen Rechtsgrundlage und Ansichten von Umweltgutachtern.

Fach- und Wertgutachten

Gutachten werden für Banken, Versicherungen und für den An-/Verkauf von Biogasanlagen benötigt. Dabei stellt sich oft die Herausforderung, einen Gutachter zu finden, der technische, rechtliche und kaufmännische Kompetenzen in einem professionellen Gutachten vereint. Durch die langjährigen Tätigkeiten im Projektmanagement, dem Bau und dem Betrieb von Biogasanlagen bringen wir diese Kompetenzen mit und erstellen Ihnen schnell und zielorientiert Ihr Gutachten.

Genehmigungsberatung

Die Bearbeitung von Genehmigungsnebenbestimmungen ist häufig umfangreicher als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Zum Teil lassen sich einige Anforderungen bei der Behörde so beheben, dass der befürchtete Investitionsaufwand unterbleiben kann. Nebenbestimmungen müssen nicht nur umgesetzt, sondern ihre ordnungsgemäße Umsetzung auch entsprechend nachgewiesen werden. Wir sagen Ihnen worauf es ankommt und wie Sie Genehmigungsnebenbestimmungen und alle anderen Fragen rund um die Genehmigung beantworten – mit so viel Aufwand wie nötig und so wenig wie möglich.

Projektmanagement

Projekte im Sektor Biogas sind häufig kompliziert: Es sind diverse Interessengruppen zu berücksichtigen, Behördenanforderungen zu erfüllen und außerdem geht’s um viel Geld. Da ist es oft gut, wenn man sich selbst von Projektverantwortung distanzieren kann. Ob es sich um den Aufbau einer neuen Biogasanlage oder die Restrukturierung oder Sanierung handelt – wir sind die richtigen Ansprechpartner. Mit unserem Fachwissen und einem breiten Netzwerk aus Fachleuten deutschlandweit strukturieren wir Projekte, moderieren Sitzungen, verhandeln mit Vertragspartnern und führen Ihr Projekt unabhängig ans Ziel. Wir bieten Ihnen in diesem Rahmen auch die Umsetzung von Standortanalysen und Wirtschaftlichkeitsanalysen an.

Umweltgutachten

Für Biogasanlagen sind Umweltgutachten Pflicht. Jährlich muss ein Umweltgutachter prüfen, ob die Anforderungen, die zahlreiche Gesetze und Verordnungen an den Betrieb der Biogasanlage stellen, richtig und vollständig erfüllt werden. Zu beachten ist dabei immer die Anwendung des jeweiligen EEG im Kontext zu neueren gesetzlichen Grundlagen. Wir bieten Ihnen eine Prüfung und Vorbereitung aller Unterlagen an, die Sie für das Umweltgutachten benötigen. Durch die Zusammenarbeit mit vielen Umweltgutachtern profitieren Sie von Fachwissen aus erster Hand und reduzieren die Risiken von Abweichungen und erneuten – kostenintensiven – Besuchen durch den Umweltgutachter.