Zweite Runde eines Energieaudits gemäß EDL-G

Seit 2015 ist es gemäß EDL-G für alle Betriebe die nicht der Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) angehören verpflichtend, mindestens alle vier Jahre ihre energetische Leistung im Rahmen eines Energieaudits gem. DIN EN 1624-1 von einem externen Energieauditor prüfen zu lassen. 2019 steht nun also für die meisten verpflichteten Unternehmen die zweite Auditrunde an. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass die Feststellung, ob das Unternehmen gem. EU Definition zu den KMU oder nicht KMU zählt, bereits bis zum Jahresende 2018 vorliegen muss.

Per Definition zählt ein Unternehmen als nicht KMU, wenn es mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigt, einen Jahresumsatz von 50 Mio. Euro oder eine Jahresbilanzsumme von 43 Mio Euro aufweist.

Bei Unterlassung der Durchführung  droht das BAFA mit einer Strafzahlung in Höhe von 50.000 Euro. Es ist davon auszugehen, dass im Rahmen der zweiten Runde des verpflichtenden Energieaudits wieder vermehrt Kontrollen seitens des BAFA durchgeführt werden. Sollten Sie Ihr nächstes Audit bereits planen oder der Verpflichtung bisher noch nicht nachgekommen sein, stehen wir für Fragen gerne zur Verfügung.

Ein Energieaudit ist zwar nur für nicht KMU verpflichtend, kann aber auch für kleine Unternehmen sinnvoll sein, um Einsparpotentiale zu identifizieren und die Energiekosten nachhaltig zu minimieren. Darüber hinaus kann das Energieaudit auch die Grundlage für den Spitzenausgleich gem. SpaEfV darstellen. Gerne stehen wir Ihnen auch hierzu bei allen anfallenden Fragen zur Verfügung.

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