BAFA gewährt Ermessensspielraum bei Fristversäumnis

Für Nicht-KMUs, die nicht fristgerecht (05.12.2015) ein Energieaudit durchgeführt haben bzw. nicht durchführen konnten, gewährt die BAFA einen Aufschub bis Ende April 2016.
Laut BMWi ist dies für Unternehmen die letzte Chance, ihrer Auditpflicht nachzukommen und Bußgeldern zu entgehen. Für diesen Fristaufschub muss das Unternehmen jedoch plausibel begründen, warum das Fristversäumnis nicht selbst verschuldet war (Bspw. durch einen Energieberaterengpass). Weiter wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Ermessensspielraum seitens der BAFA geringer wird je länger die Frist überschritten wird.
Um nicht dem Ermessen der BAFA ausgeliefert zu sein, kann es oftmals sinnvoller sein, ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS einzuführen. Diese müssen, bedingt durch den höheren Aufwand, erst Ende 2016 erfolgreich abschließend eingeführt werden. Dieser Mehraufwand kann sich durchaus bezahlt machen. Neben der Chance den Bußgeldern doch noch zu entgehen, bieten diese Systeme weitere Vorteile. Zum Beispiel den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Bereich Energieeffizienz, damit einhergehend, die Einsparung von Energiekosten sowie die Möglichkeit auf Fördergelder zurückgreifen zu können. Quelle: IHK
Bei der Durchführung Ihres Energieaudits, bei der Implementierung von einem Energiemanagementsystem (ISO 50001) oder einem Umweltmanagementsystem (EMAS) helfen wir Ihnen gerne!

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