HACCP-Konzept beim Einsatz von Gülle in Biogasanlagen

Eine veterinär-rechtliche Zulassung muss bei allen Biogasanlagen erfolgen, die tierische Nebenprodukte verwerten (Bsp. Gülle Hühnertrockenkot etc.) Dabei ist ein HACCP-Konzept eine Zulassungsvoraussetzung. Es steht für Hazard Analysis and Critical Control Points und dient zur Überwachung von hygienischen Bedingungen, um den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier sicherzustellen.

Nach Artikel 29 VO (EG) NR. 1069/2009 muss das Verfahren der Gefahrenabwehr und Minimierung von Krankheitserregern anhand eines Maßnahmenschemas erfolgen. Dabei gibt es keinen allgemeingültigen „Musterplan“, denn die Umsetzung dieses Schemas muss immer an das Betriebskonzept der jeweiligen Anlage angepasst werden. Anlagenbetreiber, die sich bei Fragen zum Thema HACCP unsicher sind, können externe Personen beauftragen, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln und umzusetzen.

Wenn Sie Unterstützung bei der Erstellung eines HACCP-Konzeptes bei Ihrer Biogasanlage (bspw. bei der konkreten Umsetzung des Maßnahmenschemas) benötigen, beraten wir Sie gerne und helfen Ihnen dabei, die Gefährdungssicherheit Ihres Betriebes zu erhöhen.

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